Berufsauftrag verbessern – Bildungskosten ganzheitlich betrachten
Der VZS-Vorstand hat sich anlässlich seiner letzten Sitzungen eingehend mit den Themen «Abstimmungskampf Berufsauftrag» und «Bildungskosten» befasst.
Basierend auf der Ausgangslage, dass sich 99 Gemeinden für das Behördenreferendum ausgesprochen haben, tritt der VZS beim Abstimmungskampf eigenständig im Namen des Vorstands in der Öffentlichkeit auf und schliesst sich keiner Kampagne an.
Der Vorstand hält an seiner bisherigen Haltung fest und unterstützt – analog dem Beschluss des Kantonsrats – die Erhöhung der Klassenlehrpersonenpauschale von 100 auf 160 Stunden sowie des Lektionenfaktors von 58 auf 59 Stunden.
Seine Unterstützung der Vorlage lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Geplante gesetzliche Änderungen im Bereich Volksschule bringen hohe Kosten für Gemeinden mit sich. Es braucht neue Wege bei Zuteilung und Einsatz von Ressourcen. Der VZS-Vorstand setzt sich, auch in Kooperation mit weiteren Verbänden, dafür ein, geeignete Modelle zu prüfen und gesetzlich zu verankern, welche die Steuerung der Finanzen in den Gemeinden und Schulgemeinden vereinfachen und insbesondere deregulieren.
Der bevorstehende Abstimmungskampf reduziert sich auf eine Diskussion über die Löhne der Lehrpersonen im Kanton Zürich. Dies sendet aus Sicht des VZS absolut falsche Signale und statuiert lediglich ein Exempel bezüglich der Bildungskosten. Stattdessen soll der Verbesserungsbedarf beim Berufsauftrag aufgezeigt werden, und die Eindämmung der Bildungskosten muss in einem viel breiteren Kontext diskutiert werden.

